Maria - Mutter aller

-                         Eine Statue der schwangeren Madonna vom Bogenberg (30 cm)
                          wird mit Transportschrein an der Diözesanstelle zum Kauf angeboten.

"... weil in der Herberge kein Platz für sie war."

Handreichung für das Frauentragen im Advent erschienen

Das Frauentragen ist ein sehr beliebter religiöser Volksbrauch und führt in seinem Kern auf die Herbergssuche des heiligen Paares zurück, die der Evangelist Lukas überliefert.

 

Etwa im 17. Jahrhundert wurden „Empfängnistafeln“ von Haus zu Haus getragen, gelegentlich auch Statuen der Gottesmutter, wobei man um Aufnahme der (schwangeren) Maria und Josef bat.
„Schon damals wurde der Zug an der Haustüre begrüßt und die Tafel oder Statue an einen geschmückten Platz im Haus gestellt. Nach einer Hausandacht wurde ausgiebig gegessen und getrunken, danach nicht selten getanzt“, berichtet Prof. Dr. Hermann Kirchhoff (*1926), der nach seiner Emeritierung als Religionspädagoge und Forscher religiösen Brauchtums bis kurz vor seinem Tod (2012) 23 Jahre als Seelsorger im oberpfälzischen Grafenwöhr – Hütten wirkte.

 

In einer Zeit, in der weltweit Millionen Geflüchtete nach einer Bleibe suchen, sollten wir an sie besonders denken. Damals waren es wirtschaftliche Gründe - der Steuererlass des Kaisers Augustus - die das werdende Elternpaar Maria und Josef auf den Weg schickten. Heute treiben vor allem Krieg, Verfolgung, Folter aber auch die fortschreitende Umweltzerstörung Migranten in die Verlassenheit, vielfach ohne jeden gesetzlichen Schutz.

 

 

 

KLJB Regensburg
Obermünsterplatz 10
93047 Regensburg

Telefon (0941) 597 2260
Telefax (0941) 597 2308
E-Mail kljb@bistum-regensburg.de