Exoten in Niederbayern

2017 ist das Jahr der Fichte – aufgrund ihrer vielseitigen Verwendbarkeit und ihrer hohen Holzerträge gilt die Fichte auch als der „Brotbaum“ der Forstwirtschaft.

Weil die Fichte als Flachwurzler aber stark unter sommerlicher Trockenheit leidet, anfällig für Borkenkäfer ist und hohen Windgeschwindigkeiten kaum stand halten kann, müssen sich Waldbauern in Zukunft immer mehr mit dem Thema Waldumbau beschäftigen. Das Ziel: anpassungsfähige und klimatolerante Mischwälder.

Herr Schlauderer hat uns mit seinem Exotenwald Alternativen zum reinen Fichtenanbau gezeigt. Über 120 verschiedene Baumarten hat er in seinem Wald und kennt jeden Baum mit botanischem Namen, seine Eigenschaften und seine Geschichte. Die wichtigste Eigenschaft in unseren Breitengraden ist die Frostsicherheit. Manche exotische Baumpflanzen aus dem Ausland haben es deshalb schwer bei uns und sind für einen Anbau bei uns nicht geeignet.

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